Die Umwidmung der südlichen Worzeldorfer Hauptstraße zur Teil-Einbahnstraße sorgt nach

wir vor für heftige Diskussionen. Leider wurde weder der Bürgerverein Worzeldorf noch wir vor Umsetzung der Maßnahme in Kenntnis gesetzt. Die Umsetzung erfolgte, weil 50 Anwohner des Wohngebietes An der Breiting/Worzeldorfer Hauptstr. Mit einer Unterschriftenaktion sich dafür stark gemacht haben. Als Grund wurde angegeben, dass es im südlichen Bereich der Worzeldorfer Hauptstraße keinen Gehweg gibt und dadurch hohes Gefahrenpotenzial für Fußgänger (obwohl Zone 30) besteht. Als weiterer Grund wurde angegeben, dass 2500 Fahrzeuge täglich auf dieser Straße eine zu hohe Lärm-Belastung für die Anwohner sind.
Der fehlende Gehweg soll laut den uns vorliegenden Informationen nunmehr kurzfristig umgesetzt werden. Diese Maßnahme begrüßen wir sehr. Weniger gut finden wir allerdings, dass die 2500 Fahrzeuge nunmehr über den nördlichen Teil der Worzeldorfer Haupstraße umgeleitet werden und die Bewohner dort neben dem bereits vorhandenen Verkehr eine weitere Zusatzbelastung an Lärm und Abgasen hinnehmen müssen (oh heiliger Sankt Florian…). Die Route führt zudem auch am Worzeldorfer Kidnergarten vorbei und das vermeintliche Gefahrenpotenzial wird nunmehr auf die Kindergartenkinder mit abgewälzt. 
Spätestens wenn der Bau des Worzeldorfer Kreisels erfolgt, entsteht u.E. das perfekte Verkehrschaos, da keine direkte Verbindung von Worzeldorf nach Kornburg mehr möglich ist.
Um unserer Forderung, wie in der Januar-Ausgabe bereits erwähnt, nach Rückabwicklung dieser Verkehrsführung Nachdruck zu verleihen, haben wir gemeinsam mit dem BV Worzeldorf bei Oberbürgermeister Marcus König die Einberufung einer Bürgerversammlung gefordert, sobald die Corona Regeln dies zulassen. Es können dann alle Bewohnerinnen und Bewohner der angrenzenden Stadtteile votieren, ob die aktuelle Verkehrsführung bestehen bleiben soll oder ob die frühere Situation wieder hergestellt wird. Dies erachten wir dann demokratischer, als wenn die Entscheidung nur auf 50 Unterschriften fußt.

Zweckentfremdung Garage

Das Frühjahr naht und damit einhergehend so manche Entrümpelungsaktion. Wir bitten Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, denken Sie hierbei auch an Ihre Garage. Die parkenden Autos in unseren Wohngebieten werden immer mehr und häufig liegt dies auch daran, weil viele Autos wegen Zweckentfremdung der Garage als Abstellplatz nicht in der Garage geparkt werden können.
Dabei schreibt die Garagenverordnung vor, dass eine Garage in erster Linie für das Abstellen des Autos vorgesehen ist. Lediglich Autozubehör wie Ersatzreifen, Dachgepäckträger oder Spannseile dürfen in der Garage gelagert werden. Auch Werkzeuge wie Wagenheber und Pflege- und Putzmittel sind erlaubt. Die Missachtung der Garagenverordnung kann übrigens sogar zu einem Bußgeldbescheid führen.

Verbesserungsvorschläge

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir als Bürgerverein sind daran interessiert, dass unser Ort noch schöner und liebenswerter wird. Schreiben Sie uns hierzu gerne auch Ideen, denn nur gemeinsam sind wir stark. Selbstverständlich freuen wir uns auch stets über neue Mitglieder. Kontaktieren Sie uns unter Buergerverein(at)kornburg(dot)de.


Martina Staufer