Gelungene Aktion des Bürgervereins vor Ort

 

Von links: Rolf Prötzl, Martina Staufer, Sabine Knuhr, Christine Hauenstein und Dagmar Vitzthum

 

Im herbstlichen Frühnebel machten wir uns am 16.10.2021 an die Arbeit und bauten einen Infostand des Kornburger Bürgervereins vor den Treppen des „Alten Rathaus“ auf.

Im herbstlichen Frühnebel machten wir uns am 16.10.2021 an die Arbeit und bauten einen Infostand des Kornburger Bürgervereins vor den Treppen des „Alten Rathaus“ auf. 

Wir, der neu gewählte Vorstand des Bürgervereins Kornburg zeigten an diesem sonnigen Samstagvormittag mitten in Kornburg Präsenz. Es folgten zahlreiche interessante Gespräche, auch Fragen und kritische Anmerkungen wurden uns zugetragen. Im Gegenzug stellten wir unsere geplanten Aktivitäten und Themen den interessierten Kornburgerinnen und Kornburgern vor und warben engagiert um neue Mitglieder.

Ein wichtiges Thema war die geplante Stromtrasse P53, die direkt am südlichen Rand von Kornburg verlaufen würde. Hier zeigten viel Bürgerinnen und Bürger ihre Sorge um nachhaltige Auswirkungen bei nicht Einhaltung der empfohlenen 400 Meter Abstandsfläche durch den Betreiber Tennet. Das Raumordungsverfahren ist im Gange, erste Ergebnisse wird es voraussichtlich im Frühjahr 2022 geben. Wir werden darüber berichten.

Ein weiteres häufig genanntes Thema war die aktuelle Verkehrssituation in Kornburg. Es gab Beschwerden über zu viel und zu schnellen Autoverkehr, vor allem den Lkws. Am Rande der Veranstaltung konnten wir live erleben, wie zwei große Lkws mit Anhänger die enge Kurve zwischen Apotheke und Bäckerei passierten und dabei weit auf die Gegenfahrbahn ausscherten, sodass der Gegenverkehr auf den Gehsteig ausweichen musste. Wann wird es endlich verkehrstechnisch wirkungsvolle Maßnahmen geben, die die Kornburger Hauptstraße vom Schwerlastverkehr entlasten, gefährliche Manöver im „Kornburger Nadelöhr“ unterbleiben und der Verkehr insgesamt reduziert sowie auf die vorgeschrieben 30 km/h abgebremst wird.

Des Weiteren gab es auch eine Beschwerde über Autofahrer, die in der Flockenstraße zu schnell unterwegs wären. Es würde häufig zu gefährlichen Situationen mit Schulkindern kommen, die hier täglich auf ihrem Schulweg unterwegs sind, berichtete uns eine besorgte Anwohnerin.

Schönere und attraktivere Spielplätze standen auch auf der Liste der Anregungen. Hierzu können wir vermerken, dass es im November einen Vor-Ort-Termin mit den zuständigen Akteuren der Stadt Nürnberg geben wird, um zu prüfen, ob der Sportplatz der Kornburger Grundschule entsprechend aufgewertet werden kann. Er wird rege und gerne von Eltern und Kindern, vor allem aus dem nahen Neubaugebiet „Rieterbogen“, genutzt.

Ärger über Wildwuchs und mangelnden bzw. fehlenden Winterdienst auf unbebauten Flächen bzw. dem dazugehörigen Gehsteig wurde uns zugetragen.

Und auch die Frage nach dem „Kornburger Hirschen“ machte die Runde. Auf Nachfrage der Vorsitzenden Martina Staufer beim Hochbauamt Nürnberg, bekamen wir die Auskunft, dass das Hirschendenkmal von der Denkmalschutzbehörde für seine notwendige Restaurierung bereits freigegeben wurde und nur noch das Okay des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege eingeholt werden müsse, damit endlich mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Falls Sie uns nicht am Infostand sprechen konnten und Ihre Wünsche, Anregungen und Kritik äußern möchten, können Sie das gerne tun.

 

Kontakt:
E-Mail: buergerverein(at)kornburg(dot)de 

Telefon: 09129/ 27212